"Wer die Filialkirche in Haslach genauer betrachte, sieht die massiven Bauschäden am Kirchturm, an der Fassade und im Innenbereich. Eine Sanierung verschlingt einen geschätzten Betrag von 1,1 Mio. Euro. Doch woher das viele Geld nehmen? Unterstützung kommt jetzt von der Gemeinde mit 5% Zuschuss pro Bauabschnitt." so berichtet Hallertau.info am 26.03.2015
Ellen Kellerer berichtet in der Hallertauer Zeitung am 26.03.2015:
"Leichtes Aufatmen war bei den Vertretern der Kirchenstiftung Haslach nach der einstimmigen Entscheidung des Marktrates zu vernehmen: ..."
Weiteres in der Tagespresse
In der Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 25.3.2015 war zu lesen: "Marktgemeinde unterstützt Sanierung der Haslacher Kirche"
zum Online Artikel aus der Süddeutschen Zeitung gehts hier.
zitierter Artikelinhalt:
Marktgemeinde unterstützt Sanierung der Haslacher Kirche
Die Filialkirche Sankt Johannes der Täufer im Auer Ortsteil Haslach ist in äußerst marodem Zustand. Davon konnten sich im September des vergangenen Jahres Besucher beim Tag des offenen Museums überzeugen. Die Kosten einer dringend notwendigen Sanierung betragen nach aktuellem Stand der Dinge 1,05 Millionen Euro. Mit 45 Prozent der Summe beteiligt sich das Regensburger Bistum an den Kosten. Die "Mutterkirche" Sankt Vitus in Au steuert 100 000 Euro bei. Und weil es um Existenz oder Verfall der Kirche geht, weicht die Marktgemeinde Au von ihrem 2002 gefassten Grundsatz ab, sich an keinen kirchlichen Renovierungskosten mehr beteiligen zu wollen. Sie beteiligt sich mit fünf Prozent der Bausumme an den Gesamtkosten. Dies war der bis 2002 übliche Satz.
Bürgermeister Karl Ecker (FWG) machte allerdings klar, dass dies eine Ausnahme von der Regel ist. "Die Kirche ist ein prägendes Baudenkmal", betonte er. Diese sei durch massive Schäden vom Verfall bedroht. Ecker würdigte die verschiedenen Aktionen, mit denen sich die Dorfbewohner bisher für den Erhalt ihrer Kirche eingesetzt haben. Das dabei eingenommene Geld reicht bei weitem nicht aus, um die Renovierungskosten aufzutreiben. Darum beschloss Ecker mit den Fraktionsvorsitzenden der Gruppierungen, eine Ausnahme von der seit 13 Jahren getroffenen Regelung zu machen. Insgesamt steuert die Marktgemeinde 52 572 Euro bei, die anteilige zum jeweiligen Beginn der vier Bauabschnitte ausgezahlt werden. Ecker machte deutlich, dass der Zuschuss gedeckelt ist. Die Förderung orientiert sich am derzeitigen Stand der Baukosten. Insgesamt ist eine Bauzeit von sechs Jahren veranschlagt.
Die Marktgemeinderäte übten Kritik an der Haltung des Bistums, das nicht über seinen üblichen Prozentsatz hinausgehen will. Möglicherweise beteilige sich das Denkmalschutzamt an den Renovierungskosten, mutmaßte Ecker. "Vielleicht gibt es aber große Gönner", erinnerte der Bürgermeister an einen ähnlichen Fall in der Vergangenheit.
Dem Wunsch, eine "runde Summe von 55 000 Euro" als Zuschuss zu genehmigen, wollte Ecker nicht nachkommen. Man solle nicht schon wieder beginnen, wie auf einem Basar zu verhandeln, wiegelte er ab. Martin Hellerbrand (CSU/PfW) verdeutlichte, dass es um keine Luxussanierung gehe. "Es geht um die Existenz der Kirche", sagte er. Dass die Marktgemeinde von ihrem Grundsatz abweiche, keine Kirchenrenovierungen finanziell zu unterstützen, führe vielleicht zu einem Umdenken im Regensburger Bistum, hofft er.
"Vorschläge zur Kirchenvorplatz-Gestaltung - Aktionen und eine >>Problemtochter<<" so die Berichterstattung durch Christine Hainzinger in der Hallertauer Zeitung vom 21.03.2015.
Zusammen mit der Liedertafel Au i. d. Hallertau und unter der Gesamtleitung von
Herrn Jakob Högl möchten wir Sie recht herzlich zum Kirchenkonzert einladen.
Besuchen Sie uns und genießen Sie eine besinnliche Zeit in unserer schönen Kirche. Wir freuen uns über Ihr Kommen.