aber nicht für immer. Etwas überrascht waren wir - die Kirchenverwaltung - schon, als der Statiker in den Voruntersuchungen für die Aussenrenovierung die Risse im Presbyterium und im Langschiff der Kirche auf das Geläute zurückführte und eine Schwingungsmessung am Turm forderte.
11.12.2014
Auch der Glockensachverständige des Bistums bestätigte bei seinem Besuch, dass ein Frequenzgutachten notwendig ist, denn die Glocken schwingen zu gleichmäßig und gehen miteinander in Resonanz. In Abstimmung mit Architekt und dem Bischöflichen Baureferat wurde kurzerhand entschieden, eine Schwingungsmessung durchführen zu lassen. Das Ergebnis: Der Turm schwingt viel weiter mit, als zugelassen und das Läuten aller Glocken ist ab sofort zu unterlassen. Ein Dorf ohne Glockengeläut - ist das der Anfang vom Ende. Nein - so soll es nicht sein und deshalb hat sich die Kirchenverwaltung entschlossen (in Abstimmung mit dem bischöflichen Baureferat und dem Architekten), das Geläute noch vor Weihnachten instand setzen zu lassen. Mit neuen Gewichten, modifizierten Motoren und angepaßten Klöppeln, werden ab kommender Woche die Glocken wieder klingen und die geforderten Normen erfüllen und einer der Grundvoraussetzungen zur weiteren Sanierung der Kirche schaffen.