Turmkreuz„Das weithin sichtbare Kreuz erinnert uns jeden Tag an die Auferstehung. Es ist ein Symbol unseres Glaubens.“

Höhe 3,40m
Breite 1,40m
Kugeldurchmesser 0,52m
Wandstärke 0,77mm
bei Kugel 1,5mm
Oberfläche 2,8m²
Material Kupfer - 3x lackiert und vergoldet
Gewicht 35kg
Vergoldung 462 Stk. Blattgold mit einer Stärke von 1/7000mm
Hersteller Spenglerei Popp Mainburg – Inhaber Martin Richtsfeld
Herstellungsjahr 2017
Grund Ersatz für stark beschädigtes Kreuz aus dem Jahr 1878
Segnung 09.12.2017 durch H.H.Pfarrer Berthold Heller
Ortspfarrer der Pfarrei Au in der Hallertau

 

 

Immer, wenn die Glocken läuten

(Text- und Bildquelle: http://angelusgebet.de)

Drei Mal am Tag läuten die Glocken der Kirchen in vielen Ländern rund um den Globus: Sie laden ein, in der großen Gemeinschaft der Weltkirche den Tag für ein paar Minuten zu unterbrechen und daran zu denken, dass Gott aus Liebe zu uns Mensch wurde. Wenn keine Möglichkeit zum Gebet besteht, können wir wenigstens einen kurzen Moment an die Menschwerdung Gottes denken.

Ohne unser Gebet würden die Glocken ohne Sinn läuten. Dieses Läuten und das Angelusgebet ist ein großes Zeichen unserer christlichen Kultur. Mit diesem Gebet geben wir Zeugnis vor Gott und der Welt.

In der Familie, am Arbeitsplatz, mit Freunden oder alleine: Das Angelusgebet begleitet uns durch den Tag und schenkt unserem „Tagwerk“ einen schönen heilvollen Rahmen. Die Angeluskarte möchte uns dabei unterstützen.

Beim Beten des Angelus dürfen wir uns in großer Gebetsgemeinschaft wissen. Allein mit der Ausstrahlung durch Radio Horeb werden täglich Zehntausende zum Beten angeregt. Auch das Hilfswerk päpstlichen Rechts KIRCHE IN NOT ruft in allen Rundbriefen zum Angelusgebet auf.

 

Der Wortlaut der Ansprach des Heiligen Vaters zum Angelus nach der heiligen Messe am 25. September 2011 in Freiburg finden Sie hier: Papst Benedikt XVI. über das Angelusgebet.

 

AngelusgebetQuelle: http://angelusgebet.de

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft,
und sie empfing vom Heiligen Geist.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn;
mir geschehe nach deinem Wort.
Gegrüßet seist du, Maria...

Und das Wort ist Fleisch geworden
und hat unter uns gewohnt.
Gegrüßet seist du, Maria...

Bitte für uns, heilige Gottesmutter, dass wir würdig werden der Verheißung Christi. Lasset uns beten: Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Lass uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

 

Angelusgebet lateinisch

Angelus Domini nuntiavit Mariae et concepit de Spiritu Sancto.

Ave, Maria, gratia plena, Dominus tecum; benedicta tu in mulieribus, et benedictus fructus ventris tui, Jesus. Sancta Maria, Mater Dei, or pro nobis peccatoribus, nunc et in hora mortis nostrae. Amen.

Ecce, ancilla Domini, Fiat mihi secundum verbum Tuum.

Ave, Maria ...

Et verbum caro factum est et habitavit in nobis.

Ave, Maria ...

Ora pro nobis, Sancta Dei Genetrix,
ut digni efficiamur promissionibus Christi.
Oremus. Gratiam Tuam, quaesumus, Domine, mentibus nostris

infunde, ut qui angelo nuntiante, Christi, filii Tui, incarnationem
congnovimus, per passionem Eius et crucem ad resurrectionis gloriam

perducamur. Per Eundem Christum, Dominum nostrum. Amen.

 

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Im Jahre 1966 erhielt Haslach ein eigenes Leichenhaus. Entworfen und erbaut wurde dies durch Baumeister Schleibinger. Die Verstorbenen in Haslach wurden seither bis zur Beerdigung zu Hause aufgebahrt, das sich mit dem Bau nun ändern wird.

Das über dem Eingang befindliche Sgrafitto - den auferstandenen Heiland darstellend - wurde durch den bekannten Grafiker Helmut Münch aus Ebrantshausen gefertigt und mit den Zeilen "Ich bin die Auferstehung und das Leben" (und wer an mich glaubt, den will ich auferwecken am Jüngsten Tage) ergänzt. Ein wirklich gelungenes Werk, das Freude und tiefes Besinnen zum Ausdruck bringt.

 

Im Jahr 2013 wurde das Leichenhaus von der Dorfgemeinschaft vollständig renoviert.

 

In unserem 37m hohen Kirchenturm sind 3 Glocken aus Bronze gegossen aufgehängt. Die Mittlere der drei Glocken wurde bereits 1837 (Prägedatum in der Glocke) gegossen. Ob diese ursprünglich für unsere Kirche gedacht war ist fraglich, denn aus Aufzeichnungen des bischöflichen Archivs in Regensburg geht hervor, dass die Kirche erst 1850 eine Glocke erhalten habe. Ab dem Jahre 1949 wurden zwei weitere Glocken im Turm der Kirche untergebracht. Eine etwas größere und eine etwas kleinere Glocke.

Glocke 1 – HEILIGER JOSEF - (höchster Klang)

Prägungen:

IN ALLER NOT IN ANGST UND TOD

BITTE FÜR UNS SCHUTZPATRON ST. JOSEF

Bildnis St. Josef mit Jesukind

Gießer:

Ludwig Will (Bruckberg Obb.)

Material:

Bronze

Gussjahr:

1949

Durchmesser:

805 mm

 

 

 

 

 

Glocke 2 – MARIA GLORIOSA - (mittlerer Klang) und ¼ Stundenschlag:

Prägungen:

JOHANN FRÜHHOLZ

FECIT ANNO DOMINI MONACHO 1837

Bildnis Kreuzigungsgruppe

Bildnis Heiliger mit Bischofsstab

Gießer:

Johann Frühholz (München)

Material:

Bronze

Gussjahr:

1837

Durchmesser:

875 mm

 

 

 

 

Glocke 3 – JOHANNES DER TÄUFER - (tiefster Klang) und Stundenschlag:

Prägungen:

DES RUFENDEN STIMME BIN ICH

BEREITET DEN WEG DES HERRN

Bildnis Johannes der Täufer

HASLACH 1949

Mich goss Ludwig Will

Bildnis Papst Pius XIII

Gießer:

Ludwig Will (Bruckberg Obb.)

Material:

Bronze

Gussjahr:

1949

Durchmesser:

1065 mm

 

An der Läuteanlage wurden mehrfach Veränderungen durchgeführt. 1992 mußte der Glockenstuhl aufgrund der immerwährenden Feuchtigkeit ersetzt werden. Mit dieser Maßnahme kamen zugleich neue Läutemaschinen und eine neue Steuerung der Kirchenuhr. Im Zuge der Planung der Aussensanierung wurde in 2013 festgestellt, dass der Kirchenturm zu sehr hin und her schwankt und die verstärkte Rissbildung in der Fassade und im Kirchenraum auf das Geläute zurückzuführen ist. 2014 wurde der Beschluss gefaßt, die Läutemaschinen erneut zu erneuern, die nun ein schwingungsarmes Verhalten aufweisen.

Sie wollen noch mehr über Glocken und deren Tradition erfahren. Unser Bistum hat hierzu unter http://www.bistum-regensburg.de/kunst-kultur/kirchenmusik/glocken-glockensachverstaendige/ auch einiges veröffentlicht.

Kirchenpatron St. Johannes der TäuferJohannes ist der Größte im Alten Bund und er ist zugleich die Schwelle zum Neuen Bund. Von ihm sagte Jesus: "Unter al­len Menschen hat es keinen größeren gegeben."

Neben Maria ist Johannes der Täufer der einzige Heilige, dessen Geburt gefeiert wird. Sein Geburtstag ist der 24. Juni - genau sechs Monate (vgl. Lk 1,36) vor Christi Geburt. Zu­gleich sah man in diesem Datum, an dem die Tage kürzer werden, eine Anspielung auf sein Wort: „Er (Christus) muss wachsen, ich aber abnehmen".

Stimme des Rufenden, Wegbereiter des Kommenden, Vor­läufer mehr wollte Johannes nicht sein. Er kündete Israel den Messias an. Er zeigte, dass Jesus der Messias ist. Ihn durfte er am Jordan taufen. Mit dem Hinweis: „Seht das Lamm Got­tes" schickte er seine besten Jünger zu Jesus.

Dem Herodes redete er ins Gewissen wegen des unerlaubten Verhältnisses mit seiner Schwägerin Herodias. Dafür muss er ins Gefängnis gehen. Die Rachsucht dieser Frau drängt auf seine Enthauptung. Johannes starb als Märtyrer für die Ein­heit und Reinheit der Ehe. Sein ernster Ruf, umzukehren, das Leben zu wenden, gilt jedem - heute wie damals.

Weitere Informationen zu Kirchenpatrone finden Sie auf den Internetseiten unseres Bistums Regensburg.