Maßnahmen Bauabschnitt 3: Fassade und Dach

Fassade

  • Reinigen des Mauerwerkes und Austausch kaputter Ziegel
  • Entfernung loser Fugen und Verfugung Mauerwerk
  • Rest Lüftungsgitter ausmauern

Gesimse, Friese

  • Entfernung und Erneuerung schadhafter Gesimsbereiche
  • Tünchen der Gesimse

Dach und Dachentwässerung

  • Ausbessern und überarbeiten der Dachdeckung
  • Schadhafte Holzteile austauschen
  • Firstziegel neu aufsetzen, stirnseitig schließen, ausreichende Lüftung herstellen
  • Fußpunkte freilegen und ordnungsgemäß herstellen
  • Kraftschlüssigkeit herstellen

Portale und Fenster

  • Türen überarbeiten, fehlende Ornamente ergänzen
  • Fenstereisen entrosten und streichen
  • Verdunstungsrinnen nach außen entwässern
  • Blechanschlüsse überarbeiten

Firstkreuzkreuz

  • Standsicherheitsprüfung

Putzflächen

  • Schadhafte Teile der Innenwände abschlagen und neu verputzen

Maßnahmen Bauabschnitt 4: Elektro- und Lüftungsanlage

Elektroanlage

  • Überarbeitung der Elektroanlage nach VDE

Beleuchtung

  • Wiederherstellen der notwendigen Beleuchtung im Aussenbereich (Verkehrssicherung)
  • Leuchten an Fassade müssen wegen denkmalerischer „Verschandelung“ entfernt werden

Lüftungsanlage

  • Richtige und nachhaltige Belüftung des Kirchenraumes zur Bestandsicherung und dauerhaften Entlüftung

Frequenzanalyse durch Dr. Schütz Ingenieure Kempten

Ziel: Klärung in wie weit Turmschwankungen vorliegen und welche Maßnahmen notwendig sind um Schwingung des Turmes zu minimieren

Maßnahme: Messung der Turmschwankungen, Neuberechnung des Schwingungsverhalten der Glocken und Benennung der baulichen Maßnahmen

Ergebnis Messung:

  • Zu geringer Resonanzabstand zwischen den Glocken in Läuterichtung (Querrichtung i.O.).
  • Mindestresonanzabstand nach DIN 4178 der Glocken 2+3 nicht eingehalten.
  • Maximale Erschütterung beim Läuten aller Glocken deutlich überschritten (15,0 mm/s anstatt < 8,0 mm/s)
  • Schwingungsreduzierende Maßnahmen sind notwendig.

Sanierungsvorschlag:

  • Resonanzabstand der Glocken 2 und 3 sind zu vergrößern
  • Läutewinkel reduzieren (moderate Werte)
  • Ausgleichsgewichte (Obergewichte) anbringen
  • Elektronische Steuerung der Läutemaschine notwendig
  • Kostenschätzung ca. 10.000 €

Aufgrund der Dringlichkeit der Maßnahme (Vermeidung verstärkter Rissbildung) wurde die Teilsanierung als Sofortmaßnahme von der Diözese genehmigt und noch in 2014 durchgeführt.

Sanierung Kirchengeläute

Ziel:

Überarbeitung des Geläutes, damit Turmschwankungen reduziert und minimiert werden.

Maßnahme:

  • Zusätzliche Anbringung von Ausgleichsgewichten auf den Holzjochen der Glocken zur Schwerpunktverlagerung in die Achsen
  • Modifikation der Klöppel (Anschlagpunktanpassung in der Glocke)
  • Neue Antriebsmotoren mit Messaufnehmern (Drehgeber) für die Lage-/Winkelbestimmung während des Läutens
  • Neue Glockensteuerung (Elektrik) zur Ansteuerung und Verarbeitung der Signale
  • Neue Verkabelung im Glockenstuhl

Alle geforderten Werte sind mit diesem Umbau deutlich erreicht!

Glocken können wieder vollumfänglich geläutet werden.

Genehmigung 1. Bauabschnitt: Graben und Sockel

Genehmigung für Abbruch des Grabens und der Renovierung des Sockels durch die Bischöfliche Finanzkammer am 2.3.2015 erteilt.

Nächste Schritte:

  • Ausschreibung an die Baufirmen bis Ende März
  • Vergabe der Aufträge bis Ende Mai
  • Ausführung der Arbeiten, Abschluss bis Ende Oktober

(in Grafik blau eingefärbter Teil wird bearbeitet)

  • Baugenehmigung ist vorhanden
  • Genehmigung des Denkmalamtes ist vorhanden
  • Graberlaubnis Landratsamt ist vorhanden

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